Diese Seite Nahrungsspektrum beschreibt die
Ernährung und die artgerechte Fütterung für Rehkitze und Rehe:
Hier finden Sie auch Informationen zum Thema Vitamin- und
Mineralstoffversorgung für Ihre Rehkitze und Rehe. Zu beachten ist das nicht
wahllos Futtermittel die für andere Tierarten bestimmt sind eingesetzt werden
sollten.
Die Ernährung von jungen Rehkitze:
Rehkitze unter 1800 g, Neugeborene und sehr junge
Rehkitze, brauchen dringend 5 Tage lang Biestmilch zum
überleben. Ohne diese Vormilch tritt der Tod nach 2 - 5 Tagen ein. Geeignet
für die Rehkitzaufzucht ist Biestmilch von Schafen oder Ziegen. Mehr zur
geeigneten Ersatzmilch finden Sie unter "Aufzucht"
Erster Lebenstag: reine Biestmilch ( Kolostralmilch )
Zweiter Lebenstag: reine Biestmilch
und weiche, fein krümmelige Erde. Maulwurfserde, oder Erde aus dem Garten. Aber keine frisch
gedüngte Erde, keine Blumenerde, kein Torf. Dem Rehkitz bei bringen aus der Schale Wasser und Fencheltee zu
trinken. Dieses sollte dann immer in der Reichweite vom Rehkitz stehen.

Bild 1: Carla Winhausen gibt Rehkitz die Flasche Bild 2: Rehkitz frisst Erde.
Dritter bis 5. Lebenstag: Biestmilch langsam übergehend in Aufzuchtsmilch. Erde,
Wasser, Tee stehen immer, in der Nähe vom Rehkitz zur freien Aufnahme zur
Verfügung.
Ab dem 6. Lebenstag bis mindestens sechs Monate: Geeignete
Aufzuchtmilch, Erde, immer Wasser und
Tee.
Ab den 7. Lebenstag: Aufzuchtsmilch, Erde, erste zarte,
grüne Blätter von Löwenzahn die Spitzen, Himbeere, Brombeere, Klee, Laubbäume (Obstbaum,
Haselnuss, Birke, Hainbuche, Weißdorn, Schlehe, Weide ). In der ersten
Zeit schneide ich dieses Blattwerk mit einer Schere in mundgerechte Stückchen
und lege diese auf dem Nestrand. Kleine gewürfelte oder gestiftete Äpfel,
Banane, und gekochte Salzkartoffeln.
Spätestens nach der dritten Lebenswoche sollten Haferflocken, Mehrkornflocken, ungesüßte Müslis,
Kaninchenmischfutter ( auf Kupfergehalt achten! ), Lämmerpellets, den Rehkitzen für die Energiegewinnung zum rumtoben bereit
gestellt werden. Gerne werden auch kleine Stückchen von angetrocknetem Vollkornbrot
und Knäckebrot geknabbert. Wichtig ist schon sich die Rubrik "Aufzucht" auf dieser
Seite durchzulesen. Das Wichtigste für das Rehkitz bleibt die geeignete
Aufzuchtsmilch und das mindestens 6 Monate lang.
Grundsätzliches zur Nahrungswahl der Rehe:
Rehe sind Wildwiederkäuer und reine Pflanzenfresser.
Auf Grund des kompliziert zusammengesetzten Verdauungstraktes, benötigt das Reh
eine vielseitig zusammengesetzte Äsung die leichtverdaulich, protein- und
energiereich ist. Mit Ihrem ausgezeichneten
Geruchssinn wählen sie Ihre Nahrung aus. Das Rehwild hat eine Vorliebe
für Blätter, Knospen und junge Triebe verschiedener Baum- und Straucharten.
Grasflächen werden nicht abgeweidet, sondern es selektiert einzelne
Kräuter und Blüten zwischen den Gräsern heraus. Nur vereinzelte
Grassorten wie z.B. Drahtschmiele oder Lieschgras werden beäst. Wald- und
Feldfrüchte gehören auch zu ihrem Nahrungsspektrum. Diese wählerische
Nahrungswahl lässt den Eindruck von Naschhaftigkeit entstehen, ist aber für
die Gesunderhaltung dieser Tierart lebensnotwendig.
Rehe und Rehkitze fressen Erde:
Immer benötigen diese Wildwiederkäuer frische feinkrümelige Erde, egal ob
kleines Rehkitz oder erwachsene Rehe
Nahrungsspektrum meiner Rehkitze / Rehe im Januar:
Die wichtigste Nahrung für die Rehe sind im Winter die
Knospentriebe von Laubbäumen.
Davon ernähren sich die Rehe in der Natur zu
80 %. Armlange Zweige von Birke, Esche, Haselnuss (besonders die Zäpfchen
werden gerne gefressen), ganz gerne Obstbaumzweige von Apfel, Pflaume, Kirsche,
Hainbuche, Eiche, Esskastanie, Weide. Diese Zweige werden in die Erde gesteckt
so das sich das Reh davon artgerecht ernähren kann. Es werden nur die zarten
spitzen abgeäst so das wir jeden Tag neue Triebe ins Gehege bringen sollen.
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| eingesteckte Knospentriebe verschiedener Laubbäume | Knospen und Blütenstand ( Zäpfchen ) der Haselnuss. |
Baum- und Strauchknospen: Einige Laubbaumzweige /Obstbaumreisige
stelle ich im Wasser ans Fenster im Haus und lasse sie austreiben. Die jungen Triebe
werden gerne von den Rehen beäst. Das gleiche mache ich mit Rosen, die sehr
schnell austreiben. Zwischen den kleinen dornigen Verzweigungen pflücke
ich die jungen Blätter ab und verfüttere sie an meine Rehkitze.
In geschützten Lagen z.B. enge Wohngebiete, Industriegebiete,
Krankenhäuser, Fitnessstudios usw. findet man noch frische Rosenblätter an
Rosen, Hagebutten, Löwenzahn, Brombeerblätter, Himbeerblätter der
wildwachsenden Sorte, Erdbeerblätter oder ähnliches Grünzeug was die Rehe gerne
fressen.
Brombeertriebe am besten direkt mit Wurzeln ins Gehege bringen. Die Blätter
dürfen von den Rehen abgefressen werden und dann werden die Pflanzen
eingepflanzt, die Knospen gegen Ende Februar schützt.
Auf Wiesen suche ich bestimmte Grassorten wie Drahtschmiele
und Reitgras. Löwenzahn, Klee, Sauerampfer ( weinig und nur im Gemisch, da
minder giftig ) und Spitzwegerich.
Oftmals schneide ich mit einer Schere nur die jungen innenliegenden Blätter
heraus. Bambusgras, das Moos von den Bäumen und die Rinde junger Laubbäume
werden jetzt auch beäst. Man kann es auch mit Küchenkräutern ( zum
Beispiel: Petersilie, Thymian )die es in Supermarkt in der Obst- und Gemüseabteilung in
Töpfe zu kaufen gibt versuchen. Ansonsten lässt man Sonnenblumenkerne,
Grassamen, Kleesamen keimen und bietet es den Rehkitzen an.
Raufutter: Wie unter Dezember beschrieben.
Laubheu ist ein wichtiges Futtermittel für Rehe
Gemüse:
Aus unserem Gemüsegarten werden gerne Möhrengrün
angenommen. Aber nur in kleinen Mengen verfüttern. Sonstiges wie Grünkohl, Marktstammkohl, Feldsalat oder Porree
werden von meinen Rehen nur sehr wenig angenommen, ist aber mit Sicherheit in
kleinen Mengen ein
Versuch wert. Chicoree wird gerne geknabbert. Ansonsten können Sie alles
anbieten was Sie in der Küche verwerten. Einige Rehe fressen auch gerne Paprika
oder Pilze. Wohl niemals rohe Bohnen oder etwas geben was für den
Menschen giftig / nicht gut bekömmlich ist. Alles gekaufte auch Bioware wird
gut gewaschen und zerkleinert.
Obst: Apfel, Birne, Weintrauben, Sharoni, Bananen.
Rosenblüten, Knospen und Blätter werden gierig
beäst.
Als sogenanntes Saftfutter kann man Hackfrüchte wie Rüben,
Kartoffeln, Topinambur reichen. Die Kartoffel ist die wertvollste Hackfrucht da
sie doppelt so viel verdauliches Eiweiß hat als die Rübe enthält und reich an
Vitamin C ist. Kartoffeln bitte kochen! Von den Rüben ist die Zuckerrübe für unsere Rehkitze am besten.
Die Hackfrüchte sollten gereinigt und frostfrei (2-4 Grad) gelagert werden.
Apfeltrester und Rübenblättersilage ist auch als Rehfutter geeignet.
Die bei der Ölgewinnung anfallende Rückstände
(Ölkuchen, Ölexpeller, Extraktionsschrot) kann auch gefüttert werden.
Verschiedene Kräuterteemischungen werden in Form von Trockenkräuter
(aufgerissene Beutel) oder auch als Tee gereicht.
Grundsätzlich nehmen meine Rehe bei Frost kein
Saftfutter auf. Äpfel und sonstiges bleibt einfach liegen. Ich denke mal das zu
viel gefrorenes dem Pansen schadet und die Rehe das instinktiv wissen.
Kraftfutter: Siehe Dezember
Im Winter lassen meine Rehe das Lämmermastkorn
liegen. Sie fressen dann lieber die Lämmerstarter. Mais und Eicheln werden bei
Kälte auch gerne angenommen. Die anderen Mastfuttermittel stelle ich meinen
Rehen trotzdem zur Verfügung. Damit die Rehe selber entscheiden können was sie
fressen möchten. Sie werden es wohl besser wissen als wir Menschen. Nur ist es
wichtig das immer ein breites Nahrungsspektrum für das Rehwild vorhanden ist.
Dann kann nie was negatives durch falsche Ernährung passieren. Instinktiv wird
das für sie bekömmliche Nahrungsmittel rausgesucht.
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| Gegen Ende Januar ist das selber hergestellte Laubheu aufgefressen. Nun gibt es Arzneikräuter, gereicht auf einem umgefallenen Baumstamm: Escheblätter, Brombeerblätter, Erdbeerblätter, Himbeerblätter, Löwenzahn, Weidenröschen, Kastanienblätter, Sonnenblumenblütenblätter, Brennesselblätter, Schlehenblüten, Weißdornblätter, Hagebutten und vieles mehr. | ||
Nahrungsvielfalt meiner Rehkitze / Rehe im Dezember:
Grundsätzliche Nahrung wie im November beschreiben.
Die Fütterungszeiten beginnen um 7.30 Uhr. Die nächste Fütterung ist um
ca. 12.30. Um 16 Uhr werden dann noch mal alle Futtermittel zur freien Aufnahme
bis zur Dunkelheit (ca. 18 Uhr ) zur Verfügung gestellt. Wer dann nicht noch
mal um 22 Uhr füttern gehen möchte füllt vor dem verlassen der Rehwildanlage
noch mal alle Futtergefäße auf damit in der Nacht für die Nachtgänge der
Rehe genug Nahrung vorhanden ist.
Meine Rehkitze bekommen zur Zeit folgende Nahrung angeboten: Knospenzweige von
verschiedenen Sträuchern und Bäumen zum Beispiel Haselnuss, Buche, Hainbuche,
Erle, Weide, Esche, Eiche und Obstbäume. Brombeerranken die ich ins Buschwerk
lege oder am Zaun binde.
Früchte von Bäumen und Sträuchern: Ebereschenbeeren, Hagebutten, Esskastanien, Eicheln, Nüsse.
Jeden Tag laufe ich 1 Stunde über Wiesen und Felder und sammle noch frische
Kräuter. Spitzwegerich, Rotklee, Rotkleeblüten, Löwenzahn, ein paar wenige
Löwenzahnblüten, Rosenblätter, Brombeerblätter, Himbeerblätter (schon
angewelkt), wenig Sauerampfer, vereinzelt noch ein paar Haselnussblätter, einzelne
beliebte Gräser wie Drahtschmiele / Reitgras und etwas herabgefallenes Laub.
Obst und Gemüse: Äpfel, Birne, Weintrauben, Banane, Chicorre, rote und
gelbe Paprika, Cocktailtomaten.
Einfach mal alles ausprobieren! Salat und Kohl nur in kleinen Mengen
verfüttern. Alles sehr gut abwaschen vor dem zerkleinern.
Kraftfutter: Kornflocken Großblatt (Hafer, Roggen, Gerste, Weizen),
ungesüßtes Früchte- und Nussmüsli,
Cornflakes, Wildpellets für Rehwild, Lämmerpellets / Lämmermastkorn ( Presskorn),
Lämmerstarter ( Presskorn, sehr Proteinhaltig ),
gemischtes Kleinnagerfutter ( nur als Beifutter wegen dem hohen Kupfergehalt den
Rehe nicht vertragen ), Mais frisch vom Feld, Eicheln einmal längst
durchgeschnitten, Johannisbrot, Vollkornbrot angetrocknet , Früchtebrot
angetrocknet, Vollkornnudeln gek. und Esskastanien / Maronen /
Edelkastanie, geschält und
zerkleinert (Lieblingsfutter meiner Rehe ) . Nüsse, Haselnuss und Walnüsse
auch andere Nusssorten sollten gereicht werden. Geschälte Sonnenblumenkerne.
Raufutter: Luzerneheu, Laubheu ( getrocknete Blätter ), Wiesenheu zweiter
Schnitt da dieser Schnitt viel Kräuterreicher ist, Blütenheu, grünes Haferheu,
Rotkleeheu,
getrocknete Kräutermischungen, Kräuterheu (Grummet, zweiter Schnitt,
Bezugsquelle siehe unter Empfehlungen ).
selbst hergestelltes Laubheu für meine Rehe
Andere Futtermittel werden auch vorgelegt aber nicht gefressen
wie zum Beispiel: Petersilie, gekochte Kartoffeln, Möhren, Zuckerrüben,.
Mehrere Mineralstoffgemische zur freien Aufnahme in beliebiger
Menge steht ständig zur Verfügung.
Abends gibt es noch eine kleine Trinkmenge Milch (ca. 50 ml.) aus dem
Fläschchen.
Frisches, forstfreies Wasser und Tee stehen ständig bereit.
Nahrungsspektrum meiner Rehkitze und Rehe im November:
Grundsätzliches: Täglich wird das Trinkwasser erneuert. Wassergefäße
werden vorher gereinigt. Immer steht eine Schüssel Anis-Fenchel-Kümmeltee im
Gehege, immer liegen die Kamillenblüten von mehreren aufgerissenen
Kamillenteebeutel im Offenstall auf einen kleinen Haufen. Eine Schüssel mit
Leinsamensud steht den Rehen zur freien Nahrungsaufnahme zur Verfügung. Darin
gebe ich eine kleine Prise Salz, eine Prise Traubenzucker und Multibiontatropfen. Jeden zweiten Tag wird die Mineralstoffleckerde ( Kulmin
Schafe ) ausgewechselt. Trotz Kräuterwiese, Buschwerk und Brombeerhecken in
meinem Gehege werden täglich frische Zweige aus der Umgebung angeboten. Einen
Korb voll zusätzlich gesuchten Kräuter werden angeboten. Die ersten
getrockneten Laubblätter werden verfüttert.
Fütterungszeiten: Um spätestens 7 Uhr ist die erste Fütterung. Dann
ist es noch dunkel und die Vögel schlafen noch. Die Rehe sind schon längst auf
Nahrungssuche. Die Mastfutterschalen werden gereinigt und wieder neu
aufgefüllt. Bis mindestens 9 Uhr werden die Rehe jetzt umher wandern und
zwischen Mastfutter und Grünäsung entscheiden. Also bis um 9 Uhr sollten den
Rehen das Mastfutter und genügend Grünäsung zur freien Verfügung
stehen. Die nächste Futterung ist um ca. 12 Uhr. Bis dahin werden die Rehe sich
ablegen und wieder kauen. Ab ca. 15.30 Uhr ist die nächste aktive Phase wo alle
Nahrungsmittel wieder bereit gestellt werden. Es wird bis zur Dunkelheit ( 18
Uhr ) geäst. Um 22.30 ist die letzte Fütterung. Danach fülle ich noch mal
alle Mastfutterschalen für die Nachtgänge der Rehe voll. Das Reh findet in der
Natur jetzt noch viele Kräuter, Blattäsung, erste Knospentriebe, natürliches
Mastfutter wie Bucheckern, Eicheln, Esskastanien, Mais und so weiter. Wir
sperren diese Wildtiere ein und sind deshalb für ihr Wohlergehen voll
verantwortlich. Es reicht auf gar keinen Fall aus nur morgens und abends
Mastfutter anzubieten. Dafür ist das Nahrungsspektrum in Gehegehaltung für
ein Reh viel zu ein geschränkt. Und wenn Sie berufstätig sind und nicht zu den
genannten aktiven Zeiten Ihre Rehkitze oder Rehe füttern können dann sollten Sie
keine Rehe halten.
Grünäsung: Überall findet man noch die Saalweide und Silberweide die in dem oberen Teil der Äste noch frische Blätter trägt. Oftmals ist die Silberweide in geschützten Lagen noch ganz grün. Die Erle bietet noch grünes Laub das von den Rehen gerne gefressen wird. Die Waldhimbeere / wilde Himbeere bietet noch Blattäsung. Entweder schneidet man die Blätter ab oder man bietet die ganzen Ranken an. Die wilde Waldrebe ist auch sehr begehrt. Manche Apfelbäume bieten auch noch grüne Blätter. Brombeerranken kann man im Zaun zum beäsen der Blätter hängen. Die Gartenhimbeere trägt auch noch ihre Blätter. Erdbeerblätter schmecken zur jeden Jahreszeit. Kräuter. Löwenzahn, Klee usw. sind in Vielzahl noch auf den Wiesen. Die geliebten Rosenblätter und Blüten sind auch noch da.
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| Silberweide im November | Silberweide | Waldrebe |
Kraftfutter:
Im November füttern wir möglichst viel und oft. Es ist noch der
Monat der Herbstmast und das Reh möchte sich Fettreserven anfressen.
Natürliches Mastfutter sollte bevorzugt angeboten werden. Dazu gehören die
Eicheln, Esskastanien, Nüsse, Mais, Bucheckern. Das Reh mag es nicht so gerne
wenn man zu viele Futtermittel mischt. Die einzelnen Futtermittel sollten
deshalb auch in getrennte Gefäße angeboten werden. Bei jeder Fütterung
sollten von allen Futtermittel genügend angeboten werden. Nicht heute Eicheln,
morgen Esskastanien übermorgen Mais.

Trinkwasserversorgung meiner Rehkitze / Rehe im Winter:
Das Trinkwasser meiner Rehe wird im Winter auf eine Temperatur von mindestens 4 Grad gehalten.
Das Wasser sollte möglichst der Umgebungstemperatur entsprechen aber immer
frostfrei sein. Also, die Wassertemperatur sollte auch nicht über 4 Grad gehen.
Dafür habe ich ein Loch in die Erde gegraben und ein brennendes
Grablicht hereingestellt. Man kann auch Teelichter verwenden, muss aber
berücksichtigen das diese nur 4 Stunden brennen.
Als Trinkgefäß verwende ich eine feuerfeste Glasschale. Damit die Rehkitze
nicht in die offene Flamme schauen habe ich den Boden der Glasschale von außen
mit Aluminiumfolie ummantelt. Die brennende Flamme ist ca. Zeigefinderlang
von dem Boden der Glasschale entfernt. Ein kleiner Luftkanal zur Kerze sorgt
für Sauerstoff zufuhr damit die Flamme nicht ausgeht. Die Temperatur des Wassers kontrolliere
ich häufiger. Das Wasser wird jeden Tag ausgewechselt und das
Trinkgefäß gereinigt. Zusätzlich stehen den Rehen Kräutertees zur
freien Verfügung bereit.
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| Öllicht in ein Erdloch stellen | Öllicht in einem Steinkranz | Wassergefäß über brennendes Öllicht |
Man kann auch ein Kranz aus, zum Beispiel, Klinkersteine bauen. In die Mitte das Grablicht stellen darüber eine feuerfeste Form und so den Rehen frostfreies Trinkwasser zur Verfügung stellen. Sinken die Außentemperaturen unter Minus 8 Grad muss ich zwei Grablichter unter der Glasschüssel stellen um das Wasser frostfrei zu halten.
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| Trotz Schneelecken möchten Rehe Wasser trinken | Sehr gerne wird neben dem Wasser auch Tee angen. |
Die Winterfütterung von Rehkitzen und Rehen:
Im Winter durchlaufen die Rehe eine Phase der Wachstumsruhe.
Der Stoffwechsel arbeitet auf Sparflamme. Durch Abbau der Pansenzotten
stellt sich das Rehwild auf die geringe Winteräsung ein. Nahrung wird zur
Aufrechterhaltung der Körpervorgänge (z.B. Herztätigkeit, Atmung) und zur
Aufrechterhaltung der Körpertemperatur benötigt.
Die Aktivitäten der Rehe wird instinktiv drastisch eingeschränkt, so dass sie
nur eine geringe Energiezufuhr für Bewegungen, zum Beispiel zur Nahrungssuche,
benötigen. Angesammelte Fettreserven werden weitgehend aufgebraucht.
Unsere Kitze konnten jedoch keine größeren Fettreserven im Herbst
durch vermehrte Futteraufnahme anlegen, da sie die aufgenommene Nahrung für ihr
Wachstum wie Knochenaufbau und Muskelaufbau benötigt haben. Sie brauchen
im Winter mehr Nahrung als ältere Rehe.
In der freien Wildbahn ernähren sich die Rehe zu 80 % von Baum- und
Strauchknospen. Das sollten wir berücksichtigen und unseren Tieren in
Gehegehaltung genügend Nahrung dieser Art zur Verfügung stellen.
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Futterstrauß im Winter: Knospentriebe verschiedener Laubbaumarten ( Eiche,
Weide, Haselnuss, Hainbuche, Buche, Esskastanie, Weide, usw.) bieten unseren Rehen eine artgerechte
Nahrung. Bild 1 zeigt einen Knospenstrauß im Innenbereich. Die Zweige stelle ich in einem standfestem Blumentopf der mit Erde gefüllt ist. Bild 2 zeigen Knospentriebe im Außenbereich eingesteckt im Boden. Bild 3: Knospenzweige werden auch gerne beäst wenn man sie aufhängt.( falsches Bild reingerutscht!) |
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Nahrungsspektrum meiner Rehkitze / Rehe im Herbst:
Meine Rehkitze trinken ca. 400 ml Wasser täglich.
Drei mal täglich gibt es noch die Milchflasche mit je ca. 200 ml Aufzuchtmilch.
Ab November wird nur noch einmal, spätestens bevor es dunkel wird, die Milchflasche
gereicht.
Ganz besonders gerne fressen meine Rehkitze Hagebutten der Kartoffelrose
/ Apfelrose (Rosa rugosa ) und der Heckenrosen / Hundsrose (Rosa canina ) . Das Fruchtfleisch und die Kerne sind sehr vitaminreich. Ich entferne den Blütenkopf
(Nüsschen) und die innenliegenden Härchen. Mit den Händen oder ein Messer zerteile ich die
Frucht. Einige Hagebutten bevorrate ich für den Winter, indem ich sie trockne
oder tiefkühle. Diese Frucht enthält 50 x soviel Vitamin C als die Zitrone.
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| Hagebutten der Kartoffelrose als Nahrung für Rehe und Rehkitze |
Hagebutten, gesäubert, durchgeschnitten |
Rehkitz frisst Hagebutten |
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Eberesche |
Blätter und Früchte der Eberesche |
Die reife Beeren der Eberesche sind ein beliebtes |

Sanddorn, Blätter und Früchte im September
ist eine willkommene Rehäsungspflanze im Herbst und Winter. Wenn wir Zweige
abschneiden um sie unser Rehwild anzubieten sollten wir sie unbedingt in
Büschel aufhängen da die Äste sehr spitze Dorne haben die sich die Rehe
eintreten könnten.
Als Grünfutter bekommen meine Rehkitze nach Bevorzugungsgrad:
Rosenblätter und Rosenblüten von Zier- und Heckenrosen, Blütenblätter
der Sonnenblumen, Blätter der Sonnenblume, Weidenbaumblätter, Hainbuchenblätter, Blätter der Schlehenpflanze,
Weißdornblätter, Löwenzahn, Birkenblätter, Blätter der Ulme, Ackerdistel, Blätter der Esche, Lindenbaumblätter, Waldrebe, Luzerne (Blüten und Blätter), Rotklee (Blüten
und Blätter), Spitzwegerich, Johanniskraut, Gänsefingerkraut, Blätter von Obstbäumen (Birnbaumblätter werden nicht so gerne angenommen),
gemeines Knäuelgras, Brombeerblätter, Erdbeerblätter,
Himbeerblätter, Blätter der Esskastanienbäume,
Rotbuche, Rhabarber, weiße Vogelmiere (die rote ist giftig) ,
Eichenblätter, Weinrebenblätter ( wilder Wein ist giftig ),ein wenig Möhrengrün, Kohlblätter (Menge grenze ich
streng ein, Blähungsgefahr), Blätter der Maispflanze. Die Blätter der
Haselnuss werden im Herbst nicht mehr angeboten da sie ab August
eine verpilzte Rückseite haben. dabei ist es wichtig das nicht nur das
Blattwerk gefüttert wird, sondern auch die jungen Asttriebe.
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| Bergulme, Ast mit Blätter | Bergulme, Erkennungsmerkmal ist der unsymetrische Blattansatz. |

Die Ackerdistel, immer eine Delikatesse für Rehe
Rehkitze fressen auch gerne Geranienpflanzen. Sie werden gut
vertragen.
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| Reh frisst Geranienpflanzen | abgeäste Geranienpflanzen | Stiefmütterchen sind lecker und unbedenklich für Rehe |
Herbstmast für Rehwild:
Verschiedenes Kraftfutter wird gereicht: Eine gute Fütterung im Herbst
ist sehr wichtig damit das Reh sich ein Fettpolster für den Winter anlegen
kann. Natürliches Mastfutter sollte bevorzugt gegeben werden. Dazu gehört der
Mais, frisch vom Feld zwei kleine Kolben pro Tier und Tag ( bitte nicht mehr, im September
litt ein Pflegekitz aus Mecklenburg/ Vorpommern an Pansenübersäuerung nachdem
es 3 x tägl. 3 Maiskoben gefressen hatte). Die reifen, braunen Eicheln (
längste einmal durchschneiden),
Esskastanien /Maronen/ Edelkastanie ( Früchte schälen, durchschneiden ), Nüsse zum Beispiel Walnüsse,
Haselnüsse, Bucheckern.
beliebtes natürliches Kraftfutter für die Rehe. Eicheln, Esskastanien, Nüsse.
Gewohntes
Kraftfutter wie zum Beispiel 5-Korn-Flocken von der
Marke ALNATURA (dm Markt), Haferflocken Großblatt, Früchtemüsli,
Nussmüsli, Wildfutterpellets, Lämmerpellets
( werden von allen meinen Rehkitzen lieber gefressen als die Wildpellets ),
Lämmerstarter, gekochte Vollkornnudeln weich gekocht, Vollkornbrot angetrocknet,
gemischtes Körnerfutter für Kaninchen oder Meerschweinchen ( nicht zu viel
davon wegen dem hohen Kupfergehalt ). Alle Futtermittel müssen den
Rehkitzen immer in ausreichenden Mengen und ständig in dieser Vielfalt
zur freien Verfügung bereit stehen.
Saftfutter: Obst / Gemüse: Weintrauben ( gut abwaschen), Bananen ( 1 tägl. pro Tier) ,
Äpfel (3 tägl. pro Tier), geraspelte Möhren ( 400-500g tägl. pro Tier/
Tag), Birne, Pflaumen, Kirschen, Pfirsich, Tomaten, Paprika rote oder gelbe, Zucchini, gekeimte Linsen. Salat und Kohl besser weg lassen.
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Im Gehege hänge ich die Weintrauben in Büsche. Dann werden sie noch mal so gerne gefressen als aus der Schale. Das ist fressen wie an Weinreben. |
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Bananen schneide ich in Stücke und spieße sie an den Endtrieben der Sträucher
auf. Das schmeckt meinen Kitzen auch sehr gut. |
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Grundsätzliches zum Trinkwasser für Rehkitze und Rehe:
Jedes Tier, dass nicht in seinem natürlichen Lebensraum
lebt, hat Anspruch auf frisches Wasser und sollte ihm jederzeit in unbegrenzter
Menge zur Verfügung stehen. Das Trinkwasser für unsere Rehkitze und Rehe
wird mindestens ein mal täglich ausgewechselt und das Trinkgefäß wird
gründlich gereinigt.
Auch Rehe und Rehkitze in der Natur schöpfen Wasser.
Schon bei einem Wasserdefizit von 20 % tritt der Tod ein.
Junge Rehkitze, die Milch bekommen, benötigen deshalb auch stets frisches Wasser und Tee.
Jäger, Forstleute, und alle anderen Menschen die Rehe in freier Natur beobachten, sehen diese Tiere häufiger aus Bächen und Tümpeln schöpfen. Im Sommer nutzt das Rehwild mit zunehmender Trockenheit jede Möglichkeit zur Wasseraufnahmen. Es werden zum Beispiel auch Pfützen und Suhlen aufgesucht. Die Wasseraufnahme der Tiere richtet sich nach ihrem Durstgefühl, das reflektorisch durch den Anstieg der Kochsalzkonzentration in den Körperzellen ausgelöst wird. Der Wasserbedarf wird durch einzelne Futtersorten beeinflusst.
Der Rehwildkörper besteht aus 60-70% Wasser. Das Wasser übernimmt die Aufgabe als Lösungs- und Transportmittel für Salze, Eiweiße und Zucker. Schon geringe Defizite des Wassergehaltes der Zellen rufen Störungen im Stoffwechsel und Allgemeinbefinden hervor.
Kann nicht genügend Wasser aufgenommen werden, wird die
Verdauung im Magen und die Aufnahme von Nährstoffen durch den Darm verzögert.
So werden stickstoffhaltige Stoffwechselprodukte, die sonst durch den Harn
ausgeschieden werden, länger im Körper zurückgehalten.
Das Wiederkäuen wird gehemmt, die empfindliche Pansenfauna kann absterben.
Die Verdauung und Verwertung des Futters ist nicht mehr möglich.
Der Wasserbedarf der Rehe kann also nicht nur über Saftfutter oder im Sommer durch Morgentau auf den Gräsern gedeckt werden.
Zum Vergleich können wir uns ja vorstellen, das wir Menschen
auch viel wasserreiche Nahrungsmittel wie Gemüse und Obst zu uns nehmen.
Trotzdem haben wir Durst und trinken so viel wir möchten.
Dieses sollten wir unseren Rehen in Menschenobhut auch garantieren. Sie werden
es uns mit Gesundheit danken.
Auch die Jäger und Förster sollten stetes darauf achten
das die Wildtiere frisches Wasser, besonders in der Hitze und an frostigen
Tagen, haben. Durch das Trinken aus angelegten kleine Ententeiche im Revier
oder das Trinken aus Suhlen wird unweigerlich einen Parasitenbefall
hervorgerufen oder zu mindestens begünstigt. Jeder Jäger kann wohl eine Pumpe
in seinem Revier schlagen und somit Wasser aus sauberen Trinkgefäßen anbieten.
Es ist sehr ratsam ein Filter ( Im Handel erhältlich wo man Pumpen kaufen kann
) in die Pumpe zu installieren, damit das Wasser mit der Zeit nicht
nach dem Rost schmeckt das sich in diese Pumpe ansammelt. Damit könnten die
Wildtiere schon in vielen Monaten im Jahr mit Wasser versorgt werden. Im Winter
bei Frost wird das Pumpen von Wasser aber sicherlich ein Problem.
Eine Geschichte zur Trinkwasserversorgung finden Sie
unter: http://www.feuerwehr-langen.de/cms/htdocs/ffl.php/einsatz_einsaetze/187/
Ein ganz besonderer Tipp:
Rehe lieben es sehr natürlich. Deshalb stelle ich eine Schüssel mit frischem
Wasser aus einem großen See im Gehege. Darin gebe ich eine Handvoll frische
feinkrümelige Maulwurfserde. Dieses Wasser wird bevorzugt getrunken. Im Winter
schlage in mit einem Hammer ein Loch in die Eisdecke um an frisches Wasser für
meine Rehe zu gelangen.
Nahrung für ältere Rehe und junge Rehkitze ab dem 7.
Lebenstag im Frühjahr: Wobei die Milch das wichtigste Nahrungsmittel die ersten
6 Monate bleibt.
Meine Kitze äsen zur Zeit (aufgelistet nach Beliebtheit):
Weißdornblätter, Haselnussblätter, Scharbockskraut ( sehr Vitamin C reich,
aber Achtung, sobald die gelbe Blüte da ist ist dieses Kraut giftig),
Lieschgras, Schlehenblätter, Himbeerblätter, Rosenblätter,
Gänsefingerkraut, Löwenzahn, Luzerne, Brombeerblätter, Spitzwegerich,
Hainbuchenblätter, Labkraut, Rotklee, Sauerampfer ( wenig, und nur im Gemisch,
da minder giftig) , Ahornblätter, erster
Austrieb der Obstbäume, und vieles
mehr, was die Natur jetzt bietet.
An Obst/Gemüse gibt es täglich Weintrauben, Äpfel,
Banane, Birne, Pfirsich und die kleinen Kirschtomaten.
Als Kraftfutter werden Haferflocken, Mehrkornflocken, Lämmerpellets,
Lämmerstarter, ungesüßtes Müsli,
Schwarzbrot und Johannesbrot gerne genommen.
Jetzt wo die Zeit der Haarung / Fellwechsel ( der Jäger
spricht vom verfärben ) ist, auch dringend an eine Vitamin- Mineralstoff-
Spurenelementversorgung denken. Kleine Mengen zum testen kann ich Ihnen
zusenden.
Die ersten jungen Ausriebe der Sträucher und Bäume und ganz
besonders das erste frische Gras ist sehr eiweißreich und bringen schon mal
Probleme im Magen- Darmtrakt mit sich. Deshalb sollte man diese beliebte Grünäsung erst in kleinen Mengen
anbieten.
Gibt es trotzdem Probleme mit ernährungsbedingtem Durchfall
kann man diesen mit Leinsamensud oder Haferschleim beseitigen. Als Medikament
sollte man zusätzlich Stullmisan S (auf pflanzlicher Basis) verabreichen.
Durchfall bei Rehen und Rehkitz kann sehr viele verschiedene Ursachen haben.
Lieber kurz bei mir melden!
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Austrieb vom Apelbaum |
Spitzwegerich |
Löwenzahn |
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Rotklee |
Bärenklau |
Brombeerblätter |
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wilde Himbeere |
Weißdorn; Äste haben Dörner |
Schlehe; Äste haben Dörner |
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Hasselnussblätter |
Feldahorn |
Erdbeerblätter |
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Gänsefingerkraut; wichtiges Kraut für Rehe |
Blätter der Weide; hier Saalweide ( Hängekätzchen ) |
Luzerne; Kleeart; die am Stengel hoch wächst |
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kleiner Wiesenknopf |
Rosenblätter und Rosenblüten lieben unsere Rehe |
kriechendes Fingerkraut |
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Brennnessel; getrocknet sehr beliebt bei den Rehen |
breite Grashalme; hier Lieschgras werden beäst |
Esparsette, Blüten und Blätter |
Nahrungsspektrum meiner Rehe / Rehkitze im Sommer:
Im Sommer wird das Trinkwasser für die
Rehe mehrmals täglich ausgewechselt und die Trinkgefäße gereinigt. Bei
sommerlichen Temperaturen ist der Keimwachstum groß und auch den Rehen schmeckt
kaltes Wasser im Sommer besser als warmes Wasser. Eine Schüssel mit Anis-
Fenchel- Kümmeltee steht ständig zur freien Verfügung bereit.
Als Blattäsung werden im Sommer folgende Sorten bevorzugt aufgenommen:
Blätter von Obstbäume (Apfel, Pflaume, Kirsche, ) Weidenblätter von Saal- und
Korbweide, Rosenblätter, Blätter der Esche, Birkenbaumblätter,
Hainbuchenblätter, Ulmenblätter. Wir versorgen unsere Rehe nicht nur mit dem
nötigen Blattwerk sondern bieten auch immer die dazugehörigen jungen
Astaustriebe an. Also besser nicht die einzelnen Blätter pflücken sondern den
Zuwuchs des Baumes oder Strauch mit dem zarten Holz den Rehen anbieten.
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Blätter der Weinreben. |
Blätter und Zweige der Ulme hier Gold-Ulme |
Blätter der Esskastanie (Maronen ) |
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Blätter und Zweige der Birke |
Blätter der Schlehe |
Blätter und Ranken der wilden Himbeere |
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| Blätter vom Kirschbaum | Blätter vom Birnbaum | Blattspitzen der Ackerdistel |
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Blätter und zarte Astaustriebe der Hainbuche |
einzelne Blatt der Hainbuche. Der Blattrand ist doppelt gesägt. |
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Blätter und zarter Astaustrieb der Buche |
einzelne Blatt der Rotbuche. Der Blattrand ist ganzrandig. |
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Ulme Berg- Feld- oder Flatterulme schmeckt dem Rehwild |
Ulme Blatt, Blattansatz asymmetrisch, Rand einfach oder doppelt gesägt,je nach Art |

Weißdornblätter
Weißdornblatt. immer ein Dorn am Blattansatz.
Blüten:
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| Rosen | zottiges Weidenröschen | Sumpf-Ziest |
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| Esparsette | Rotklee | Luzerne |
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| Stockrose | Luzerneblüten, weiß | Malve |
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| gemeiner Hornklee | Sonnenblumenblütenblätter | Apfelblüten |
Früchte:
Beim Rehwild ist das Obst der Saison sehr beliebt.
Kirschen, Äpfel, Pflaumen, Weintrauben, Birnen, Brombeeren, Himbeeren werden unterschiedlich
gerne angenommen.
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| Kirschen | Mirabelle | Apfel, milde Sorten |
Beeren vom Weißdorn sind unbedenklich aber nicht begeht beim Rehwild
Versorgung meiner Rehkitze und Rehe mit Vitaminen, Mineralstoffen und
Spurenelemente:

Ein Leckstein dient zur Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelemente. In der
Deklaration muss eine Ernährungsempfehlung für Reh- und Rotwild vermerkt sein.
Oder es muss zumindest darauf stehen, dass dieses Ergänzungsfuttermittel auch
für Schafe geeignet ist. Unsere Rehkitze wie auch Schafe reagieren negativ auf
einen zu hohen Kupfergehalt .Niemals dürfen Lecksteine die für Kühe verwendet
werden unseren Rehen angeboten werden.

bevorzugt wird von unserem Rehwild die Leckerde aufgenommen. Darin sind
alle Vitamine, Mineralstoffen und Spurenelemente enthalten die ein Rehkitz für
ein gesundes Wachstum braucht. Auch für die großen Rehe sollte so ein Vitamin-
/ Mineralstoffgemisch ständig zur Verfügung stehen. Je nach Bedarf wird ein
Reh instinktiv mehr oder weniger von dieser Erde aufnehmen, genauso wie sie es
brauchen. Ich verwende "Kulmin Schafe". Die liegen gelassenen Reste
der Leckerde werden alle paar
Tage gegen neue Mineralerde ausgetauscht.

Salzpaste schmiere ich in Kopfhöhe der Rehe an einem Baumstamm. Sie versorgt
unser Rehwild mit Natrium, Magnesium, Kalium, Calcium. Vitamine und
Spurenelemente fehlen.

Kulmin Mineralleckstein, versorgt unser Rehwild mit Calcium, Magnesium,
Spurenelemente. Dieser Leckstein wird von meinen Rehen kaum angenommen.
Ein zu hoher Kupfergehalt in der Ernährung bei den Rehkitzen und Rehen
ist tödlich. Also niemals Presskörner, Pellets die für die Ernährung von
Kühe oder Pferde bestimmt sind anbieten. Dort wo Rehkitze mit Hunde groß
werden fressen die Rehkitze auch schon mal Hundetrockenfutter mit. Auch dieses
Futtermittel hat einen zu hohen Kupfergehalt und soll von den Rehkitzen fern
gehalten werden.
Folgendes bekommen meine Rehe ganz bewusst nicht zum
fressen angeboten:
Alle mir
bekannten giftigen Pflanzen werden aus dem Gehege entfernt und meinem Rehwild
nicht angeboten. Mir unbekannte oder fraglich bekannte Kräuter, Blätter, Früchte,
Äste werden aus Sicherheitsgründen nicht angeboten. Salat wird gar nicht und Kohl
in nur sehr kleinen Mengen zum äsen vorgelegt.
Nahrungsspektrum meiner Rehkitze / Rehe im Februar:
meine Rehkitze bekommen die gleichen Futtermittel wie im Januar
beschrieben angeboten. Im Februar konnte ich beobachten, dass auch gerne die
Blütenzäpfchen der Haselnuss beäst wurden. In geschützten Lagen treibt der
Weißdorn, Heckenrose und unsere Gartenrose aus, so dass die ersten zarten
Blättchen gefüttert werden konnten. Die zarten Austriebe der Holunder werden
von meinen Kitzen nicht angenommen. Das Gras, der Löwenzahn und andere Kräuter
fangen auch wieder langsam an zu wachsen und werden gerne von den Rehen beäst.
Die wichtigste Nahrung im Winter sind Knospentriebe. Auf dem Bild frisst ein Reh
die Knospentriebe von einem
Apfelbaum. Ansonsten gibt es Weidentriebe, Eichenknospentriebe, Birke,
Hainbuche, Feldahorn und
vieles mehr.
die Knospentriebe der Haselnuss sind im Februar schon dick und saftig. Eine
Delikatesse für die Rehe.
Das junge Holz und die Blüten der Weide, hier auf dem Bild der Saalweide werden
auch sehr gerne beäst.
Austriebe der Hundsrose:
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| erster Haustrieb der Kartoffelrose | gesammelte Austriebe d. Kartoffelrose |
Meine Rehe bekommen ab
Februar tägl. eine ganze Schüssel voll gesammelter Rosenaustriebe:
sobald man die ersten dicken Knospen der Kartoffelrose fassen kann sollte man sie für die Rehe pflücken und anbieten. Schon bald
darauf kann man die ersten zarten Blattrosen der Kartoffelrose für die
Rehe in größere Mengen sammeln und anbieten. Das ist ein sehr begehrtes Futter.
Scharbockskraut:
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| Scharbockskraut | Reh frisst Scharbockskraut |
Das Scharbockskraut. Ein sehr begehrtes und wichtiges Kraut für unsere Rehe im
Februar. Es enthält sehr viel Vitamin C und stärkt die Abwehrkräfte unserer
Rehe. Sogar wir Menschen können dieses Scharbockskraut für Frühjahrskuren (
Salat ) nutzen. Blüht dieses Scharbockskraut ( gelb) ist es giftig und sollte
nicht mehr angeboten werden. Zu diesem Zeitpunkt wird das Kraut von meinen
Rehen nicht mehr aufgenommen.
Sobald die Blättchen vom Scharbockskraut im Februar groß genug sind und von meinen Rehen
gefasst werden können wird dieses Kraut pfundweise gefressen.
hinter den alten Brombeerblätter wachsen die ersten frischen Brombeerblätter.
Eine Delikatesse für unser Rehwild.
Wurzeln, auf dem Bild von einem entwurzelten Apfelbaum werden von Rehe auch
gerne gefressen.
Rosenzweige einige Tage in der Vase warm und hell stellen. Die zarten
Blattaustriebe sind eine Delikatesse für unsere Rehe. Ich suche sie ab und
biete sie meinen Rehen an. Das können Sie auch mit anderen Zweigen zum Beispiel
Obstbaumtriebe, Haselnuss, Birkenzweige, Weide machen.
geerntete Kräuter für meine Rehe am 5. Februar 2005
Kräuter: Alle ungiftigen Wiesenkräuter, insbesondere Kleesorten, sollten den Rehen zur freien
Aufnahme zur Verfügung stehen.
Nach dem Motto: Unkraut wächst immer, finden wir immer Kräuter für unsere
Rehe auf den Wiesen. Spitzwegerich, kleine Löwenzahnblättchen, Klee,
Gänsefingerkraut alles ist da nur ist es zur Zeit ein bisschen mühselig die
kleinen feinen Blätter zu ernten. Oftmals nehme ich eine Schere mit und die
ersten zarten Blättchen abzuschneiden.
hier lässt sich ein Reh den Futterraps schmecken. Links Futterraps, dann Grünkohl,
dahinter Marktstammkohl, alles Pflanzen von meinem angelegten Wildacker,
Saatgut: " Herbst und Winteräsung für Rehe"
Brombeerranken gibt es täglich frisch, so viel wie meine Rehe fressen
können.
Als Kraftfutter reiche ich Mais, Eicheln, Esskastanien ( Maronen ), ungesüßtes
Müslimit einer extra Portion Sonnenblumenkerne und Wallnüsse, Wildpellets,
Lämmerpellets, Lämmerstarter, Luzernepellets mit Waldkräuter, Johannisbrot, getrocknetes Vollkornbrot.
Im Winter lassen meine Rehe das Lämmermastkorn liegen und fressen nur die
eiweißreichen Lämmerrpellets.
Kraftfutter nach Wunsch und Wahl aus meiner mobilen Futterstation die immer dort steht wo ich
gerade im Gehege arbeite.
Futtermittel für die wilden Rehe, Hirsche und
alle Wildwiederkäuer im Feld und Wald im Winter:
Die letzten Winter waren sehr lange
und hart. Viele
Wildtiere auch Rehe und Rehkitze sind verhungert oder sehr geschwächt
aufgefunden worden.
In der großen Futternot kommen die Rehe immer
näher zu den Menschen an den Häusern heran und wollen auf ihre Not aufmerksam
machen.
Nur dort wo gefüttert wird werden die Rehe
einen strengen Winter überleben.
Das Futter wird in kleinen Haufen an mehreren Stellen verteilt angeboten. Die
Rehspuren verraten ja wo sich die Rehe aufhalten.
Zur Winterfütterung für Rehwild und Rotwild, Damwild,
Mufflon, eignet sich:
Vogelstreufutter, Sonnenblumenkerne geschälte oder
ungeschälte, Haferflocken, die Kernigen ( bei Kaufland K Classic 500g 0,25 Euro
), Müsli, Nüsse, Mais, Dinkel, Weizen. Man kann auch im Raiffeisenmarkt einen
Sack Wildtierfutter kaufen oder einen Sack Lämmerkorn. Darunter kann man
Meerschweinchenmischfutter oder Kaninchenfutter mischen.
Äpfel, Möhren, Chicoree werden auch gerne angenommen. Alles, auch die Bio Ware
aus dem Handel wird gut abgewaschen und gut in Stückchen zerkleinert. Die Rehe
haben oben keine Schneidezähne und können somit die Äpfel nicht anbeißen.
Kartoffelschale als Abfall aus der Küche sollte gut abgewaschen, dringend
abgekocht ( rohe sind Kartoffeln giftig ) und angeboten werden.
Salat, Kohl, Brot darf an Rehe nicht verfüttert
werden, da sie es nicht vertragen. Nass gewordenes Futter sollte regelmäßig
von der Futterstelle entfernt werden da es leicht schimmelt.
Mehr zu Winterfütterung von Rehen und Rehkitzen finden Sie auf dieser Seite.
Dort wird die Fütterung meiner Rehe und Rehkitze im Gehege beschrieben. Genauso
kann man den Rehen da draußen auf Ihr Grundrecht Nahrung verhelfen.
In manchen Gegenden herrscht Fütterungsverbot. Das wäre zu beachten.
Frühjahr mit älteren Rehkitzen:
Unsere Rehe bewegen sich deutlich mehr als im Winter. Der
Energiebedarf der Rehe steigt im Frühjahr rasch an. Unsere Rehkitze, jetzt
Schmalrehe oder Jährlinge (ab 31. März), wachsen weiter und nehmen wieder an
Gewicht zu. In der Vegetationszeit vergrößert sich ihr Nahrungsspektrum von Tag zu Tag. Kräuter, Gräser,
landwirtschaftliche
Kulturpflanzen, erste keimende Blätter und Blüten von Gehölze bieten den
Tieren eine abwechslungsreiche Äsung. Die Baum- und Strauchäsung macht
insgesamt ca. 60 % aus. Der Kräuteranteil liegt bei ca. 15%, Gräser 10% ,
niederen Pflanzen (Pilze, Farne, Flechten ) ca. 15 %.
Der Pansen benötigt drei Wochen um sich auf die
Frühjahrsäsung umzustellen. In dieser Zeit ist äußerste Vorsicht geboten.
Häufig kommt es, wie auch in der freien Natur, zu den sogenannten
Frühjahrsdurchfällen. Der beste Schutz davor ist eine in kleinen Mengen
beginnendes Angebot an Grünäsung, das langsam gesteigert wird. Da meine Rehe
den ganzen Winter Grünäsung zur Verfügung steht gibt es in meinem Gehege
keine Probleme mit Frühlingsdurchfälle.
Giftpflanzen:
Im Januar und Februar wo die Nahrung in Gehegehaltung oder im Garten knapper wird, sollte man
ein besonderes Augenmerk auf vorhandene Giftpflanzen legen und diese möglichst
entfernen. Zu mindestens rate ich dazu diese Pflanzen mit einem engmaschigen
Vogelnetz einzubinden, damit die Rehkitze / Rehe keinen Zugang zu diesen Pflanzen haben.
Das Netz muss so montiert werden, dass sich das Rehkitz niemals darin verfangen kann.
Es ist so, dass die Rehkitze die Giftpflanzen instinktiv meiden,
solange genügend andere Nahrung für sie vorhanden ist. Nun kann ich mir aber
vorstellen, dass in so manchem Garten, wo Rehkitze aufgezogen werden, die Sträucher
schon auf 1m Höhe kahl geäst sind und die Rehkitze nicht mehr die
große Nahrungsauswahl haben. Dann werden Pflanzen interessant, die sonst nie von
den Rehkitzen beachtet wurden. Darunter können auch Giftpflanzen sein.
Zu den Giftpflanzen zählen:
Acker- Gauchheil (Anagallis arvensis), Acker-Schachtelhalm (Zinnkraut ),
Adlerfarn (Pteridium aquilinum), Adonisröschen, Akazie=Robinie*,
Alpenrose, Alpenveilchen, Aloe, Aronkelch, Aronstab*(Arum maculatum), Attich (Sambuxux
ebulus), Baumstechapfel = Engelstrompete *(Datura arborea),
Becherprimel, Bingelkraut-Arten (Mercurialis spp.), Bittersüßer Nachtschatten*
(Solanum dulcamara), Buchsbaum*, Eibe*, Eisenhut*, Feuerbohne*,

Fliederstrauchblätter
und -blüten, alle Gartenbohnen*, gefleckter Schierling*, gemeiner
Schneeball, Ginster*, Goldregen*, Hahnenfuß, alle Arten (Ranunculus),
Herbstzeitlose*, Holunderstrauchblätter, Holunderzweige, Holunderbeeren,

Hortensie ( Hydrangea spec.)
Hundspetersilie*, Kartoffelkraut*,
Kirschlorbeer* (Prununs laurocerasus), Liguster, Maiglöckchen*, Narzissen alle Arten,
Oleander* (Nerium oleander), Pfaffenhütchen*, Rhododrendron-Arten, Riesenbärenklau, Robinie*, Roter
Fingerhut*, Rote Zaunrübe*(Bryonia cretica), Schlafmohn*, Schwarzer
Nachtschatten*, Schwarze Nieswurz *( Helleborus niger), Seidelbast*, Stechpalme*,
Sumpfschachtelhalm (Equisetum palustre ), Tollkirsche*,

Trompetenbaum ( Catalpa )*, alle Pflanzenteile sind stark giftig.
vielblättrige Lupine*, Virginischer Tabak*, Wasserschierling*,

wilder Wein, Kletterpflanze.
Wolfsmilch, alle Arten,* Wunderbaum*

Zaunrübe, rote ( Bryonia dioica ),
Zimmercalla.
Alle mit * gekennzeichneten Pflanzen sind stark giftig oder
sehr stark giftig und sollten aus dem Lebensraum unserer Rehkitze entfernt werden.
Giftige Früchte / Beeren für Reh und Rehkitz:

Früchte des Schneeball sind giftig.

wolliger Schneeball, giftig

rote Heckenkirsche

Früchte vom Faulbaum sind giftig. Erst sind die Früchte grün, dann rötlich
zur Reifezeit schwarz. Lösen genauso wie die Rinde Erbrechen aus.

Pfaffenhütchen, hier auf dem Bild noch mit geschlossener Fruchtkapsel. Die
Samen sind giftig.

rote Zaunrübe, Kletterstaude, die Früchte sind sehr giftig.

Beeren vom Kirschlorbeer

Beeren vom Liguster ( Ligusterhecke )